GAMBIA, so heißt der große westafrikanische Strom, der einer der bedeutendsten Wasserwege und die historische Eingangspforte zum Schwarzen Kontinent ist.

The GAMBIA ist aber auch der kleinste Staat in Afrika. Der Fluss hat ihm nicht nur seinen Namen gegeben, sondern auch seine Form aufgezwungen.
Als Land wurde The Gambia erst im Zuge der Kolonisation durch die Briten und Franzosen geschaffen. Es zählt heute etwas über 1 Mio. Einwohner verschiedener Ethnien, die friedlich zusammen leben. The Gambia ist eine Nation von überwiegend jungen Menschen.
Die Amtssprache ist Englisch und wird von über 50 Prozent der Bevölkerung gesprochen. Als zweite, nicht afrikanische Sprache, ist Französisch durch die engen Beziehungen zum französisch sprachigen Senegal in Gebrauch. Eine alte Schriftsprache ist auch das Arabische.
Seit seiner Unabhängigkeit Anfang der 60er Jahre hat The Gambia in enger Zusammenarbeit mit der UNESCO und Entwicklungshelfern aus aller Welt den Auf- und Ausbau des Erziehungswesens an die Hand genommen. Die ersten Schulen in The Gambia waren arabische Koranschulen und christliche Missionsschulen der Briten. Heute gibt es staatliche Schulen, die nach britischem Vorbild aufgebaut sind.